

Am 8. Oktober 2011 rückt die Medizinische Universität Wien die unabhängige universitäre Krebsforschung in den Mittelpunkt: Zum fünften Mal wird am Wiener Universitätscampus (Altes AKH) zu Gunsten der international viel beachteten Wiener Krebsforschung gelaufen und gespendet.
Die Zahl der Krebserkrankungen nimmt weltweit zu. Dies gilt auch für Österreich. Pro Jahr erkranken rund 36.000 Menschen an Krebs, etwa 17.000 werden jährlich allein an der Universitätsklinik für Innere Medizin I der MedUni Wien betreut. Etwa 300.000 Personen leben in Österreich mit einer solchen Erkrankung.
Sicherstellung unabhängiger Forschung
„Der Krebsforschungslauf bietet die Gelegenheit, das Bewusstsein für den Kampf gegen Krebs erneut zu schärfen und eine zusätzliche unabhängige private Forschungsfinanzierung zu etablieren. Das erleichtert es uns, unabhängig von wirtschaftlichen Interessen Forschungsziele zu definieren und damit Forschung in höchster Qualität nachhaltig zu sichern“, sagt der Rektor der MedUni Wien, Wolfgang Schütz.
Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely betont: "Die Krebsforschung verbucht große Fortschritte. Die Überlebenschancen sind durch verbesserte Vorsorge und Therapie gestiegen, in vielen Fällen ist Krebs heilbar. Diese Erfolge der Krebsforschung kommen durch die enge Zusammenarbeit von Forschung und Gesundheitsversorgung in den städtischen Spitälern Wiens allen PatientInnen zugute, und das unabhängig von ihrem Einkommen, Alter, Geschlecht oder ihrer Herkunft."
Die Krebsforschung ist einer der besonders erfolgreichen Forschungsschwerpunkte an der MedUni Wien. Als Meilenstein wurde 2010 das Comprehensive Cancer Center (CCC), ein Krebsbehandlungszentrum nach höchsten internationalen Maßstäben, von MedUni und AKH Wien gegründet. Hier werden alle mit diesen Erkrankungen befassten ÄrztInnen wie z.B. InternistInnen, ChirurgInnen, StrahlentherapeutInnen, GynäkologInnen, OrthopädInnen, etc. und ForscherInnen zielgerichtet koordiniert. Das CCC ist außerdem Österreichs nationales Referenzzentrum für Forschung, Lehre und Therapie bei allen Formen von Krebserkrankungen.
Vier Stunden laufen zu Gunsten der Krebsforschung
Vor allem Unternehmen werden zum Mitmachen bei diesem Event angesprochen. Für jede gelaufene Runde ihrer LäuferInnen werfen die teilnehmenden Unternehmen fünf Euro in den Spendentopf, der direkt der Krebsforschung zu Gute kommt. Einzelläufer bezahlen eine Nenngebühr von zehn Euro und können durch private Sponsoren ihren Beitrag erhöhen. Der 5. Krebsforschungslauf findet am 8. Oktober von 10 bis 14 Uhr auf einem Rundkurs (850m) am Universitätscampus (9., Altes AKH, Hof 2) statt. Die Anmeldung ist für Firmen per E-Mail an krebsforschungslauf@meduniwien.ac.at möglich, Einzelläufer kommen einfach am 8. Oktober zum Start, der jederzeit zwischen 10 und 14 Uhr möglich ist, und lösen ihre Laufkarte. Es handelt sich nicht um ein Rennen (es gibt keine Zeitnehmung), sondern um ein gemeinsames Lauferlebnis für einen guten Zweck.
Engagierte Partner und Förderer
Als engagierte und starke Organisationspartner tragen der Sportverband ASKÖ-Wien und die Universität Wien seit der ersten Stunde den Krebsforschungslauf mit. Und auch für viele teilnehmende Firmen ist der Krebsforschungslauf ein selbstverständlicher Fixpunkt im Terminkalender. Roche-Austria möchte dieses Jahr zum Beispiel erstmals über 100 MitarbeiterInnen ins Rennen für die Krebsforschung schicken.
» Krebsforschungslauf

MedUni Wien
Konto-Nr: 404100 707/00
BLZ: 20111 Erste Bank
Verwendungszweck:
UE 711 01 043
(Initiative Krebsforschung)
IBAN: AT362011140410070700
SWIFT-CODE: GIBAATWW

SPONSOREN: Mag. Martin Schlaff, Ermione Beteiligungen, Eli Lilly, Pfizer, Merck
FÖRDERER: Helene Henzel, VAMED, Bayer AG Austria, Astra Zeneca, Raiffeisen Zentralbank, Österreichische Lotterien, Österreichische Nationalbank, Bank Privat, Wirtschaftskammer Wien, Grete Neumayer (Novoferm), FUTURELAB Holding GmbH, Hannelore Reichenphader, Nina Piller
SPENDER: PORR AG, Roche Austria, Novartis Pharma GmbH, sanofi-aventis, AMGEN GmbH, ERSTE BANK, MSD, Familie Pichler, Familie Rehnelt