

Bei herrlichem Sommerwetter und einer imposanten Inszenierung spielten die Wiener Philharominker die Filmmusik aus „Star Wars“, Strauss „Sphärenklang“ und das Klavierkonzert von Liszt mit dem herausragenden Bronfman als Solisten.
Seit mehr als zwei Jahren läuft das Forschungsprojekt der Wiener Philharmoniker mit führenden Krebsforschern der Medizinischen Universität Wien, das den Einsatz von live gespielter klassischer Musik in der Therapie für Schwerstkranke erprobt. Peter Kalhs, wissenschaftlicher Leiter des Projekts (Abteilung für Knochenmarktransplantation): „Das Ziel dieser Studie ist der Einsatz und die Evaluation von Musik als Mittel der Verbesserung der Lebensqualität von PatientInnen mit einer Stammzelltransplantation.“ Nur 1/3 der PatientInnen, die an der Studie teilgenommen haben, hatten vorher bereits Bezug zur klassischen Musik. Die messbaren Auswirkungen der Musikvorführen sind jedoch bei allen ProbandInnen der Gruppe gleich: „Als Resultat konnten wir bei allen 15 PatientInnen eine nachhaltige Entspannung registrieren gekoppelt mit freudiger Erregung,“ so Kalhs.
Durch das Engagement der Wiener Philharmoniker ist es in diesem Projekt möglich, ein hohes wissenschaftliches und herausragendes künstlerisches Niveau zu gewährleisten. Clemens Hellsberg, Vorstand der Wiener Philharmoniker, versteht diese Aktivität als Teil einer gesellschaftlichen Verantwortung des Orchesters: „Wir befinden uns nicht im Elfenbeinturm sondern sind Teil des gesellschaftlichen Prozesses – Kunst hat immer auch eine ethische Dimension.“ .Für die Philharmoniker birgt dieses einzigartige Projekt spezielle Momente: Daniel Froschauer, der bereits an der Uniklinik gespielt hat, berichtet von berührenden und bereichernden Erfahrungen mit den PatientInnen: „Ich glaube an die Magie der Musik. Ich spüre ganz stark, wie die Patienten eins zu eins mein Spiel übernehmen. Sie saugen das auf. Ich gehe dann ganz ausgelaugt weg."

MedUni Wien
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(Initiative Krebsforschung)
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SPONSOREN: Mag. Martin Schlaff, Ermione Beteiligungen, Eli Lilly, Pfizer, Merck
FÖRDERER: Helene Henzel, VAMED, Bayer AG Austria, Astra Zeneca, Raiffeisen Zentralbank, Österreichische Lotterien, Österreichische Nationalbank, Bank Privat, Wirtschaftskammer Wien, Grete Neumayer (Novoferm), FUTURELAB Holding GmbH, Hannelore Reichenphader, Nina Piller
SPENDER: PORR AG, Roche Austria, Novartis Pharma GmbH, sanofi-aventis, AMGEN GmbH, ERSTE BANK, MSD, Familie Pichler, Familie Rehnelt