

Die mittelfristigen Ziele der Initiative Krebsforschung sind die
Frei nach den Bemühungen des ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon („War on Cancer“) sieht Prof. Zielinski seine Anstrengung: „Die Förderung der Krebsforschung und somit Bekämpfung von Krebs soll eine nationale Anstrengung werden, sodass jeder Österreicher - einfacher Bürger, Politiker, Wirtschaftstreibender, etc. – seinen Teil zur Erhaltung des wissenschaftlichen Spitzenforschungsplatzes Wien und insbesondere hier der Krebsforschung beiträgt.“
Initiative Krebsforschung - "Gemeinsam für das Leben"
Die renommierten Krebsspezialisten Univ. Prof. Dr Christoph Zielinski und Univ. Prof. Dr. Michael Micksche an der Medizinischen Universität Wien rufen die Österreicher zur Unterstützung der weltweit anerkannten Krebsforschung an der Universitätsklinik für Innere Medizin I auf
Die Klinik für Innere Medizin I am Allgemeinen Krankenhaus und der Medizinischen Universität Wien ist eine der führenden europäischen Institutionen in der Behandlung von Patienten mit Krebs- und Bluterkrankungen. Stärke der von Prof. Zielinski geleiteten Klinik für Innere Medizin I ist die grundlagenwissenschaftliche Entwicklung von Konzepten und ihre direkte Umsetzung im Spital im Sinn eines „Translational Research“ (vom Labor in die Klinik), aber auch der wissenschaftlichen Analyse von am Krankenbett gemachten Beobachtungen im wissenschaftlichen Labor. „Es handelt sich dabei um eine der wenigen Institutionen in Europa und um die einzige Institution in Österreich, die das Potential einer Klinik im Verbund mit Grundlagenforschung in der vorliegenden Größe hat,“ erklärt Univ. Prof. Dr. Christoph Zielinski, Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin I. Im Jahr 2004 wurden an der Klinik insgesamt 93.758 Patienten betreut, 11.558 davon stationär.
Im internationalen Kontext wurde die Medizinische Universität Wien beim Harvard-Medical School-Ranking auf Platz 31 gewählt – noch vor Heidelberg, das sich auf Platz 47 findet. Gerade im Bereich Hämatologie/ Onkologie ist die Klinik von Prof. Zielinski bei wissenschaftlichen Arbeiten der Spitzenreiter im deutschsprachigen Raum.
Nr.1 bei wissenschaflticher Arbeit im deutschsprachigen Raum
Insgesamt arbeiten und forschen 268 Personen an der Klinik. In den letzten Jahren ist es diesen Wissenschaftern gelungen, angesehener Teil der internationalen Entwicklung auf den Gebieten der klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Onkologie, Hämatologie und Blutgerinnung sowie der Knochenmark- und Stammzelltransplantation zu werden. An der Klinik wird sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgezeichnete Arbeit geleistet: So wird etwa ein Siebentel des wissenschaftlichen Outputs des AKH von dieser Klinik produziert, womit sie in ihrer wissenschaftlichen Leistung deutlich vor anderen Institutionen mit identer Ausrichtung im deutschen Sprachraum liegt (siehe auch www.meduniwien.ac.at/krebszentrum). Dazu kommt die von der Klinik ausgehende Vernetzung der Krebsforschung an den Kliniken des Allgemeinen Krankenhauses und der Medizinischen Universität Wien durch das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützte Projekt des Exzellenzzentrums für klinische und experimentelle Onkologie (CLEXO, siehe auch www.clexo.at), das die an den Kliniken vorhandene wissenschaftliche Kapazität bündelt und Synergien zwischen den dort tätigen Wissenschaftern generiert. Den international renommierten Ruf der Klinik für Innere Medizin I unterstreichen auch die Kooperationen und Netzwerke, in denen die führenden Krebsspezialisten Österreichs eingebunden sind: nationale Zusammenarbeiten mit den anderen Universitätskliniken Österreichs finden sich genauso darunter wie klinische und wissenschaftliche Kooperation mit den Kliniken Zentraleuropas, die von der Klinik für Innere Medizin I aus koordiniert wird (siehe auch www.cecog.org), aber auch mit US-Institutionen wie dem Dana Farber Cancer Center der Harvard University in Boston.
Krebsforschung an der Universitätsklinik für Innere Medizin I
Am zur Klinik gehörenden Institut für Krebsforschung und in den wissenschaftlichen Labors der Klinik werden wissenschaftliche Untersuchungen zu einer Vielzahl von Fragestellungen, die die Entwicklung, Wachstum und Ausbreitung von Krebszellen untersuchen, durchgeführt. Dazu gehören Untersuchungen über die Entstehung und therapeutische Beeinflussung von Krebserkrankungen von vorwiegend der Lunge, Leber und Brust, des Dickdarms und Eierstocks, aber auch Untersuchungen zu Mechanismen, die die bösartige Entartung ermöglichen unter Einschluß von Signalwegen und ihrer Überleitung innerhalb der Krebszelle, der Neuentstehung von wachstumsfördernden Mechanismen und Veränderungen der genetischen Abläufe. Schließlich werden an der Klinik neue Therapieformen erfolgreich erprobt, gleichzeitig aber auch Untersuchungen über die Ursachen von Wirkung und Wirkungsverlust von Krebsmedikamenten vorgenommen.
Budgetbeispiel anhand einer Forschungseinheit an der Uniklinik (Abt. Hämatologie)
Der Abteilung Hämatologie/Hämostaseologie von Univ.-Prof. Dr. U. Jäger sind derzeit 16 ärztliche Mitarbeiter über „Planstellen“ zugeordnet. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter, die in der Forschung tätig sind, beträgt 71. Das heißt, dass pro staatlich finanziertem Mitarbeiter Gelder für 2 – 3 weitere ForscherInnen eingeworben werden müssen, um den hohen Standard aufrecht zu erhalten. Die Infrastruktur wird von der MUW (Geräte) und vom AKH (Laborflächen, Klinikräume) zur Verfügung gestellt. In den letzten Jahren konnte bei gleich bleibender bzw. leicht rückläufiger personeller und materieller Grundausstattung ein stetiger Anstieg des wissenschaftlichen Outputs erzielt werden (siehe Beispiel der letzten 6 Jahre). Prof. Jäger: „Auf dem Gebiet der Behandlung und Forschung auf dem Gebiet der Bluterkrankungen und der Blutgerinnung sind wir im internationalen und vor allem europäischen Spitzenfeld.“
Institut für Krebsforschung: Neuer Forschungsschwerpunkt Lungenkrebs
Am Institut für Krebsforschung werden vorwiegend die Krebsentstehung und – Progression, die Krebsrisikofaktoren/ Prävention und die Krebsdiagnose und –therapie (Translationale Forschung) betrieben. „An Lungenkrebs sterben mehr Menschen wie an anderen Krebsformen. Jährlich erkranken in Österreich etwa 3600 Personen an Lungenkrebs,“ erklärt der Leiter des Instituts für Krebsforschung, Prof. Michael Micksche. 2003 sind 3332 Personen an den Folgen dieser Erkrankung verstorben. Die Früherkennung ist kaum möglich, daher werden viele Diagnosen im fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Nur wenige wirksame Therapien stehen derzeit zur Verfügung. Folgende Forschungstätigkeiten zum Thema Lungenkrebs werden/sollen am Institut durchgeführt werden:

MedUni Wien
Konto-Nr: 404100 707/00
BLZ: 20111 Erste Bank
Verwendungszweck:
UE 711 01 043
(Initiative Krebsforschung)
IBAN: AT362011140410070700
SWIFT-CODE: GIBAATWW

SPONSOREN: Mag. Martin Schlaff, Ermione Beteiligungen, Eli Lilly, Pfizer, Merck
FÖRDERER: Helene Henzel, VAMED, Bayer AG Austria, Astra Zeneca, Raiffeisen Zentralbank, Österreichische Lotterien, Österreichische Nationalbank, Bank Privat, Wirtschaftskammer Wien, Grete Neumayer (Novoferm), FUTURELAB Holding GmbH, Hannelore Reichenphader, Nina Piller
SPENDER: PORR AG, Roche Austria, Novartis Pharma GmbH, sanofi-aventis, AMGEN GmbH, ERSTE BANK, MSD, Familie Pichler, Familie Rehnelt